Ein Radler bitte!
Wie das bliebte Mischgetränk entstand
     
RADLER

Gehören auch sie zu den durstigen Zweiradfahrern die die köstliche Verbindung aus Bier und Zitronenlimonade zu schätzen wissen?

Irgendwo in Bayern. Ein Gastwirt zieht seine Runden durch seinen Bierkeller. Ein wunderschöner Sommertag zieht herauf und er denkt an die durstigen Gäste, die wohl heute seinen Bierkeller um die eine oder andere Maß erleichtern würden. Es würde auf jeden Fall reichen, um die durstigen Kehlen der Dorfbewohner zu kühlen.

Die Sonne steigt hoch und die Wärme wird unter den gleißenden Strahlen zu einer guten Mittagshitze. Währen der Wirt langsam beginnt seinen Biergarten herzurichten und sich auf die Männer zu freuen, die gleich vom Kirchgang zurück bei ihm eintreffen würden, als ein vielstimmiges Summen seine Aufmerksamkeit erregt. "Mögen wohl viele Radfahrer heute unterwegs sein bei dem schönen Wetter!", denkt er bei sich und wendet sich wieder seiner Arbeit zu, als er sich plötzlich von Radfahrern umringt sieht, die dem Gasthof nahe gekommen waren, samt dort anhielten, um sich dort ihren Durst am Bier zu stillen.

Und so brachte der fließige Gastherr Maß um Maß des Gerstensaftes vom Keller nach oben. Faß um Faß begann sich zu lehren und der Wirt sah seine Biervorräte schwinden, ja gar zu Ende gehen, bvor noch der letzte der Durstigen seinen halben Liter bekommen haben würde. Was war zu tun. War auch das Bier am schwinden, so hatte er noch reichlich Zitronenlimonade in seinem Vorrat. Und so begann er in seiner Not die Gläser je mit der Hälfte Bier und der Hälfte Limonade zu mischen.

Hatte er bei seinem Tun schon mit dem Protest der Gäste gerechnet, war er umso erstaunter, das sie im Gegenteil ganz begeistert von der Mischung zu sein schienen und von nun an nur noch die Mischung trinken wollten: Das Radler war geboren und erfreut sich seitdem gleicgbleibender Beliebtheit bei Jung und Alt.